WORTGOTTESFEIER
Gestalten Sie eine eigene Wortgottesfeier
Lass Dich nicht verwirren!
Ostern ist das Fest der Auferstehung Christi. Jesus hat den Tod überwunden und lebt.
Glaubst Du das?
Viele Menschen glauben an ihre Fähigkeiten, ihre Erfolge, an die Wissenschaft, KI usw. Andere sind abgeschreckt vom Leid, von den Kriegen, von Verfolgung und Zerstörung.
Zweifel sind berechtigt und können zur Ablehnung oder Bestätigung führen. Wir wollen in dieser Feier Antworten dafür suchen, dass unser Glaube an das ewige Leben nicht sinnlos ist.
Gebet zur Vorbereitung
Schenke mir, Herr, mein Gott,
einen Verstand, der dich erkennt;
Eifer, der dich sucht;
Weisheit, die dich findet;
einen Wandel, der dir gefällt;
Beharrlichkeit, die dich voll Zuversicht erwartet;
ein Vertrauen, das dich am Ende umfängt.
Gewähre mir, durch Buße mich mit deinem Leiden zu verbinden; lass mich durch Gnade deine Wohltaten auf dem Weg zu dir recht gebrauchen und in der ewigen Heimat deine Freuden genieße durch deine Herrlichkeit, o Gott, der du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Hl. Thomas von Aquin
Thomas von Aquin
Einzug: Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht
Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht,
habt Vertrauen, der Tag bricht an!
Christus hat der Welt das Licht gebracht,
hebt die Augen und schaut ihn an!
1. Es wird Zeit, auf das Wort zu hör´n,
das von Gottes Reich spricht,
es wird Zeit, auf die Kraft zu bau´n,
die das Dunkel zerbricht.
2. Es wird Zeit, dass die Angst vergeht,
die uns täglich bedrängt,
es wird Zeit, dass die Freude wirkt,
die uns Christus geschenkt.
3. Es wird Zeit, dass wir Frieden sä´n,
weil die Hoffnung sonst stirbt,
es wird Zeit, dass die Liebe wächst,
weil der Mensch sonst verdirbt.
4. Es wird Zeit, dass der Heil´ge Geist
unsere Herzen belebt,
es wird Zeit, dass bald seine Frucht
an jedem Ort aufgeht.
Laufzeit: 4:49
Begrüßung
Zweifel gehören zum Leben. Persönliche Standpunkte müssen gefestigt werden. Meinungen können auch revidiert werden. Im Glauben aber sollten wir feststehen und Zweifel sollten uns tiefer in eine Überzeugung führen.
Der Heilige Paulus schreib dazu:
So sollten wir durch zwei unwiderrufliche Taten, bei denen Gott unmöglich täuschen konnte, einen kräftigen Ansporn haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der Hoffnung.
Mit den 2 unwiederruflichen Taten Gottes meint der Apostel:
-
Gottes Verheißung (die Inhalte der Bibel z.B. Abrahams Verheißung, unzählige Nachkommen zu haben; Moses Verheißung, das Volk aus der Gefangenschaft zu führen;)
-
Gottes Eid (sein Schwur bei sich selbst) Ich bin da für dich.
Wenn du an dir zweifelst, darfst du dich an Gottes Zusagen klammern – er hat sie versprochen und mit einem Eid bekräftigt.
Wie könnte es deinen Alltag verändern, wenn du heute ganz bewusst davon ausgehst, dass Gott dir gegenüber nicht lügen kann?
Gebet
Heiliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampfe;
gegen die Bosheit und die Nachstellungen
des Teufels sei du unser Schutz!
Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich;
du aber Fürst der himmlischen Heerscharen,
stoße den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen,
durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle.
Amen.
Maria, Königin der Heiligen Engel – bitte für uns.
Schuldbekenntnis
Ich bekenne Gott dem Allmächtigen
und allen Brüdern und Schwestern,
dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe.
Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken.
Durch meine Schuld, durch meinen Schuld,
durch meine große Schuld.
Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria,
alle Engel und Heiligen
für mich zu beten bei Gott unserem Herrn. Amen
Kyrie
Kyrie, Kyrie eleison. Kyrie, Kyrie eleison.
Ewiger Vater, Du hast uns geschaffen. Wir denken aber, das der Mensch alles aus sich selbst heraus kann.
Erbarme Dich, wenn wir anders denken und starrsinnig sind.
Kyrie, Kyrie eleison. Kyrie, Kyrie eleison.
Ewiger Vater, im Angesicht der Technik, Medizin, KI und vieler anderer Wissenschaften verlieren wir Dich aus unserem Blickfeld und finden andere Götter.
Erbarme Dich unserer Schwachheit und Gleichgültigkeit.
Kyrie, Kyrie eleison. Kyrie, Kyrie eleison.
Ewiger Vater, auch Abraham hat gezweifel. Mose durfte nicht mit in das verheißene Land einziehen.
Erbarme dich unser und schenke uns, Wege der Umkehr.
Kyrie, Kyrie eleison. Kyrie, Kyrie eleison.
Tagesgebet
Dreifaltiger Gott, wir glauben oft nicht, dass wir auferstehen werden. Wir zweifeln und denken oft nicht mehr darüber nach, was wahr, richtig und gut ist. Wir leben oberflächlich und folgen dem Lauf der Dinge.
Hilf uns zu erkennen, dass Du der Schöpfer der Welt, der Erlöser der Menschen und der Beistand in unserem Leben bist.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus unsern Herrn und Retter. Amen.
Gott hat uns viele Verheißungen gegeben und erfüllte sie: Abrhams Nachfahren sind zahlreich, wie der Sand am Ufer des Meeres, Mose führte die Israeliten aus der Gefangenschaft heraus, Jakob schaute die Himmelsleiter, Jesus kam als Sohn Gottes und verkündete uns das Reich seines Vaters … .
Viele Menschen aber haben kein Interesse daran. Sie machen sich lustig über Glaubende und gehen Wege ohne Gott.
Nach dem Tod Jesu am Kreuz ging es den Aposteln auch so. Der ungläubige Thomas sprach seine Zweifel offen aus. Lasst uns in diesem Wort-Gottes-Dienst Zweifel beheben und Jesus als Herrn und Gott neu erkennen.
Lesung: Die unwiderrufliche Verheißung Gottes
Denn als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst – weil er bei keinem Größeren schwören konnte – und sprach: »Wahrlich, reichlich werde ich dich segnen, und sehr werde ich dich mehren.«
Und so erlangte er, indem er ausharrte, die Verheißung. Denn Menschen schwören bei einem Größeren, und der Eid ist ihnen zur Bestätigung ein Ende alles Widerspruchs. Deshalb hat sich Gott, da er den Erben der Verheißung die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses noch viel deutlicher beweisen wollte, mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unveränderliche Dinge, bei denen Gott unmöglich lügen kann, einen starken Trost haben, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die vorhandene Hoffnung zu ergreifen.
Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns hineingegangen ist, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoher Priester in Ewigkeit geworden ist.
Zwischengesang Preis dem Todesüberwinder
1) Preis dem Todesüberwinder,
der da starb auf Golgotha;
dem Erlöser aller Sünder,
Preis ihm und Halleluja!
Lasst des Jubels Harfe klingen,
lasst von Herzen froh uns singen:
Halleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Jesus lebt, Halleluja, Jesus lebt!
2) Uns vom Tode zu befreien,
sank er in des Grabes Nacht;
unser Leben zu erneuen,
steht er auf durch Gottes Macht.
Tod, du bist im Sieg verschlungen,
und das Leben ist errungen.
Halleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Jesus lebt, Halleluja, Jesus lebt!
3) Uns zum Himmel zu erheben,
geht er zu dem Vater hin;
lasst uns ihm zu Ehren leben,
dann ist Sterben uns Gewinn.
Dort zu seines Vaters Rechten,
zieht er an sich die Gerechten.
Halleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Jesus lebt, Halleluja, Jesus lebt!
Laufzeit: 3:19
Es gibt neben den Evangelien viele historisch überlieferte Dokumente, welche das Leben Jesu bestätigen. der historische Jesus lässt sich nicht leugnen. Unser Kalender wurde so gestaltet, dass man die Jahre vor und nach Chritsti Geburt zählt. Selbst Sterndeuter berechneten die Geburt eines neuen Königs. Die Kirchengeschichte ist sorgfältig analysiert worden. Wer historische Begründungen für das Leben Jesu und den Verlauf des Christientums sucht, wird fündig.
Den Glauben an ihn finden wir aber nur in einer Beziehug mit ihm. Jesus zeigt sich und räumt Zweifel aus.
Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch!
Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch.
Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie ⟨ihm⟩ behalten.
Thomas aber, einer von den Zwölfen, genannt Zwilling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die anderen Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägel lege und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben.
Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. ⟨Da⟩ kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch!
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig ⟨sind⟩, die nicht gesehen und ⟨doch⟩ geglaubt haben!
Laufzeit: 02:24
Umkehr und Standfestigkeit des Heiligen Franziskus
Am Leben des Heiligen Franziskus möchten wir darstellen, dass Jesus lebt.
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Sohn eines reichen Tuchhändlers
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Adelslaufbahn
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Verwendung im Feldzug
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Freilaufend aus Gefangenschaft+ Treffen mit Behinderten
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Baue meine Kirche auf+ Warnung des Papstes Kirche ertrinkt am Teichtum – Armut+ Spalte – Karfreitag+ Weihnachtsspiel
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Verhandlung mit Sultan
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Stigmatisierung
Als Beispiel eines Mannes, der sein Leben auf Jesus ausrichtete, wollen wir den Heiligen Franz von Assisi betrachten. Er war der Sohn eines reichen Tuchhändlers. Die Begegnung mit einem behinderten Menschen machteihn nachdenklich. Er legte Karriere, Geld, Macht und Reichtum ab, hört die Stimme des Herrn: Baue meine Kirche auf und beginnt eine eingefallene Kapelle herzurichten.
Fürbitten
Zu Christus, der uns den Zugang zum Gottesreich geöffnet hat, wollen wir rufen:
■ Wir beten für die, die zweifeln.
Heiliger Geist, erleuchte ihre Gedanken und schene ihnen Gewissheit. Wir bitten Dich, erhöre uns.
■ Wir beten für die, die vom Glauben abgefallen sind.
Heiliger Geist, erwecke die Sehnsuch nach Geborgenheit und Heil in ihnen. Wir bitten Dich, erhöre uns.
■ Wir beten für die, welche auf der Suche nach neuen Inhalten in ihrem Leben sind.
Heiliger Geist, lenke Du durch Erkenntnisse, Frieden und Sinnfindung. Wir bitten Dich, erhöre uns.
■ Wir bitten für die, die Glaubende lästern und ablehnen.
Heiliger Geist, schenke ihnen neue Denkweisen und die Fähigkeit,
Dinge auch aus anderen Perspektiven zu sehen. Wir bitten Dich, erhöre uns.
■ Wir beten für die, die im Glauben von uns gegangen sind.
Nimm sie in Dein Reich auf und schenke ihnen das ewige Leben. Wir bitten Dich, erhöre uns.
Herr, unser Gott, du bist schützender Fels und sichere Zuflucht für alle, die auf dich vertrauen. Höre auf unser Gebet durch Christus, unseren Herrn. – A: Amen.
Sanctus
Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr,
heilig, heilig, heilig, heilig ist nur er.
Er der nie begonnen, er, der immer war,
ewig ist und waltet sein wird immerdar.
Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr,
heilig, heilig, heilig, heilig ist nur er.
Allmacht, Wunder, Liebe, alles rings umher!
Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr.
Komposition: Franz Schubert
Text: Traditional
Laufzeit: 2:27
Gebet zur geistigen Kommunion
Hilf mir Herr, dass ich nichts so sehr wünsche wie deine Huld,
nichts inniger ersehne, als dich auf dem Altar zu besuchen,
dich in der heiligen Kommunion zu empfangen,
mich mit dir zu unterreden!
Mögen andere nach andern Gütern suchen, –
ich liebe und verlange nichts anderes als das unendliche Gut deiner Liebe;
nur sie will ich suchen, sie will ich finden an den Stufen der Altäre.
Gib, dass ich mich selbst vergesse, dass ich nur noch an deine Güte denke!
Ihr seligen Serafim, um eurer himmlischen Herrlichkeit willen beneide ich euch nicht, wohl aber um der Liebe willen,
die euch erfüllt zu eurem und meinem Gott.
Sagt ihr mir doch, was ich tun muss,
um ihn zu lieben und ihm zu gefallen!
Mein Jesus, dich allein will ich lieben, nur dir gefallen.
Hl. Alfons Liguori
Vater Unser
Vater unser, der Du bist im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auch auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen
Amen.
Laufzeit: 2:27
Zweifel können behoben werden
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Ließ in der Heiligen Schrift mit dem Heiligen Geist. Bete um das Verstehen der Schrift mit dem Herzen.
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Betrachte die Wunder (vielleicht die eucharistischen Wunder, welche Carlo Arcutis aufgelistet hat).
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Beschäftige Dich mit Privatoffenbarungen (z.B. Schwester Faustina, der Jesus seine Barmherzigkeit bekundet hat). Oder den Erscheinungen in Lurdes oder Fatima. Es geht nicht um nur Inhalte, sondern darum, dass sich Jesus oder seine Mutter und Menschen zeigt und Wege zum Heil vermittelt.
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Immer wieder gibt es Menschen mit Stigmata. Pater Pio, Fra Eliah, … Franziskus wollte damals die Menschen einen Tag so lieben, wie Jesus sie liebt. Dieser Wunsch wurde mit den Stigmata beantwortet.
Freu dich, du Himmelskönigin!
1) Freu dich, du Himmelskönigin!
Freu dich, Maria, Maria!
Freu dich, das Leid ist alles hin.
Bitt Gott für uns, Maria!
Halleluja, Halleluja!
2) Den du zu tragen würdig warst,
freu dich, Maria, Maria!
der hat uns allesamt erlöst.
Bitt Gott für uns, Maria!
Halleluja, Halleluja!
3) Christ ist erstanden von dem Tod,
freu dich, Maria, Maria!
wie es gesagt der wahre Gott.
Bitt Gott für uns, Maria!
Halleluja, Halleluja!
4) Bitt Gott für uns, o Jungfrau schön,
freu dich, Maria, Maria!
dass wir mit Christus auferstehn.
Bitt Gott für uns, Maria!
Halleluja, Halleluja!
Regina caeli, lat. für Königin des Himmels, Himmelskönigin, in Mittellatein häufig auch Regina coeli geschrieben, ist ein Ehrentitel für Maria, die Mutter Jesu, und der Beginn einer marianischen Antiphon im Stundengebet der Kirche.
Laufzeit: 2:27
Schlussgebet
Barmherziger Gott, wir haben das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Christi gedacht.
Führe unsere Brüder und Schwestern, besonders die armen Seelen im Fegefeuer, vom Tod zum Leben, aus dem Dunkel zum Licht, aus der Bedrängnis in deinen Frieden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Österlicher Segen
Der Herr sei mit dir.
Und mit deinem Geiste.
Der Auferstandene erfülle dich stets mit seiner Freude. Amen
Der österliche Friede präge dich in deinem Denken und Handeln. Amen
Der Auferstandene schenke dir das Leben hier und jetzt und einst. Amen
Das gewähre dir der dreifaltige Gott, der Vater und der Sohn und der Hl. Geist. Amen
Shalom! Alelluja
Laufzeit: 7:34
Ergänzungen
Wie kamen die Jünger dazu, zu glauben, dass Jesus auferstanden ist?
Die Osterereignisse, die sich um das Jahr 30 in Jerusalem abspielten, sind keine erfundene Geschichte. Unter dem Eindruck des Todes Jesu und der Niederlage ihrer gemeinsamen Sache flohen die Jünger („Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde“, Lk 24,21) oder verbarrikadierten sich hinter verschlossenen Türen. Erst die Begegnung mit dem auferstandenen Christus löste sie aus ihrer Erstarrung und erfüllte sie mit einem begeisterten Glauben an Jesus Christus, den Herrn über Leben und Tod.
Gibt es Beweise für die Auferstehung Jesu?
Für die Auferstehung Jesu gibt es keine Beweise im naturwissenschaftlichen Sinn. Es gibt aber sehr starke individuelle und kollektive Bezeugungen durch eine Vielzahl von Zeitgenossen der Jerusalemer Ereignisse. (Kathechismus-Nr: 639-644, 647, 656-657)
Das älteste schriftliche Zeugnis für die Auferstehung ist ein Brief, den der hl. Paulus ca. Jahre nach Christi Tod an die Korinther schrieb: „Vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.“ (1 Kor 15,3–6) Paulus berichtet hier von einer lebendigen Überlieferung, die er in der Urgemeinde vorfand, als er zwei oder drei Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung selbst Christ wurde – aufgrund seiner eigenen umwerfenden Begegnung mit dem auferstandenen Herrn. Als ersten Hinweis auf die Wirklichkeit der Auferstehung begriffen die Jünger die Tatsache des leeren Grabes (Lk 24,5–6). Ausgerechnet Frauen – sie waren nach damaligem Recht zeugnisunfähig – entdeckten es. Obwohl es vom Apostel Johannes bereits am leeren Grab heißt, er „sah und glaubte“ (Joh 20,8b), festigte sich die Gewissheit, dass Jesus lebt, erst durch eine Fülle von Erscheinungen. Die Vielzahl der Begegnungen mit dem Auferstandenen endete mit Christi Himmelfahrt. Dennoch gab es danach und gibt es bis heute Begegnungen mit dem lebendigen Herrn: Jesus Christus lebt.