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Kreuzweg von Prof. Tomislav Ivancic


Gebet zur Vorbereitung

Jesus, ich möchte  dir begegnen. Leite mich auf diesem Weg.
Maria, lehre mich, am Wort Jesu ständig festzuhalten, wenn ich auf die Kalvaria meines Lebens gehe. Hilf mir, dass auch ich so wie du gerne einwillige und sage: „Mir geschehe“. Hilf mir, alles zu befolgen, was mir Jesus sagt.
Vater, hier bin ich. Ich möchte in das Geheimnis deines Sohnes eingehen, damit du mich heute als dein Kind erkennen kannst, das zu dir zurückkehrt.

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Texte aus den Botschaften der Mutter Gottes an die Seher in Medjugorie.

“Liebe Kinder! Heute bitte ich auch, dass ihr mit der üblen Nachrede aufhört…”
Aus der Botschaft vom 12. April 1984

1. Station

JESUS WIRD ZUM TODE VERURTEILT


Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

„Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tode verurteilen zu können.” (Mt 26,59)

Die Verurteilung annehmen

Höre auf Jesus, wie er dir sagt:
man hat über mich geurteilt und mich schließlich verurteilt.
Das Volk, das meinen Predigten gelauscht hat,
war einig mit den staatlichen und religiösen Machthabern,
mich zu verurteilen.
Meine Freunde und Apostel sind geflüchtet.
Noch vor kurzem waren sie voller Lob über mich,
sie staunten über die Wunder,
drängten sich, mich zu berühren,
und versicherten mir ihre Treue.
Jetzt aber sind sie alle gegen mich und
verlangen von Pilatus meine Kreuzigung.
Der Ausländer Pilatus möchte mich freigeben.
Doch meine Mitbürger zwingen ihn,
das Urteil über mich zu sprechen.
Die Menschen um dich,
sogar deine allerbesten Freunde,
werden über dich urteilen und dich verurteilen.
Das bedeutet nicht, dass du immer schuld bist.
Immer wirst du aber gerichtet werden.
Jetzt wird dir klar, dass auf die Menschen letztlich kein Verlass ist.
Sicherer und fester Halt ist allein in Gott.
Dieses Kreuz befreit dich von den Menschen,
auf die du dich stützt, und lädt dich ein,
dich an mich zu lehnen.
Wenn dich die Menschen verurteilen,
kannst du auf meine Seite überwechseln.
Denn auch mich haben sie beurteilt und verurteilt.
Wehre dich nicht, wenn man über dich richtet.
Das Urteil kann dich nicht auslöschen,
es lässt dich nicht allein,
es bringt dich zu mir und führt dich in die Herrlichkeit.
Dieser Schuldspruch ist deine Tür zu mir,
zu einer Begegnung mit mir.
Jetzt kann dich niemand mehr verurteilen.

 Vater unser …    Gegrüßet seist du Maria …    Ehre sei dem Vater …

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Texte aus den Botschaften der Mutter Gottes an die Seher in Medjugorie.

“Liebe Kinder, betet besonders, dass ihr Krankheit und Leiden mit Liebe annehmen könnt, wie sie auch Jesus angenommen hat.”
Aus der Botschaft vom 11. September 1986

2. Station

JESUS NIMMT DAS SCHWERE KREUZ AUF SICH


Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

„Er hat unser Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.“
(Jes. 53,4)

Den Alltag annehmen

Ich hätte mich wehren können oder wünschen können,
dass man mich verteidigt.

Ich hätte sagen können:
Ich bin unschuldig, warum sollte ich leiden?

Doch ich habe das Kreuz ohne Murren auf mich genommen.

Jeder Augenblick deines Lebens ist ein Kreuz.
Du kannst es annehmen oder abwerfen.
Du kannst davor flüchten oder ihm begegnen.
Ich habe es auf mich genommen.
Somit weißt du, wo ich zu finden bin.
Deine Kraft liegt nicht im Laufen.
In jedem Augenblick wirst du vor die Entscheidung gestellt,
ob du mir nachfolgen willst.
Das ist das zweite Kreuz.
Nur wenige erkennen es.
Viele suchen außergewöhnliche Kreuze.
Doch das Kreuz ist einfach da –
im Annehmen des Alltags.
Der Alltag ist dein Leben und dein Kreuz.
Nimmst du es auf dich,
erhältst du viele Gnaden,
und dein Glaube entfaltet sich rasch.

 Vater unser …    Gegrüßet seist du Maria …    Ehre sei dem Vater …