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Die Heilige

Lioba von Tauberbischofsheim,

Äbtissin in Tauberbischofsheim

* um 705 in Wessex in England
† 28. September (?) 782 in Schornsheim bei Mainz in Rheinland-Pfalz

… aus ihrem Leben!

Lioba stammte aus einer guten Familie in Wessex: ihre Mutter Ebba war mit dem hl. Bonifatius verwandt. Dem Ruf des Bonifatius folgend, verließ Lioba mit einer kleineren Gruppe von Schwestern ihr Kloster Wimborne und kam auf das Festland herüber, um die Missionsarbeit des hl. Bonifatius zu unterstützen. Lioba wurde (um 735) die erste Äb­tissin von Tauberbischofsheim. Die Zahl der Schwestern vermehrte sich rasch, und Lioba sorgte dafür, dass alle neben den Arbeiten in Haus und Handwerk auch eine gute geistige Ausbildung erhielten. Sie selbst, eine schöne und gütige Frau, war eine beliebte Lehrerin und Er­zieherin. Bonifatius schätzte sie hoch. Als er 754 zur Friesenmission aufbrach, empfahl er sie dem Wohlwollen der Mönche von Fulda und ordnete an, dass man sie neben ihm begraben solle. Lioba starb am 28. September 782 und wurde in Fulda begraben.

Quelle: evangeliumtagfuertag.org


Otto Sonnleitner: Lioba (links) mit Walburga (Mitte) und Thekla von Kitzingen (rechts), Altarstatue, 1938, in der Klosterkirche in Münsterschwarzach
Joachim Schäfer, www.heiligenlexikon.de

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