Johannes der Täufer: Gedenktag der Enthauptung, h1>
Prophet, Täufer Jesu, Märtyrer
* 24. Juni um 5 v. Chr. (?) 1 in Ein Kerem bei Jerusalem (?) in Israel
†29. August nach 29 in der Burg Machaerus in Jordanien oder in Tiberias in Galiläa in Israel
… aus ihrem Leben!
Ohne es recht zu wollen, ließ Herodes Antipas, der Tetrarch von Galiläa, Johannes den Täufer ermorden. Die Geschichte wird in Mk 6,17-29 (Mt 14,3-12; Lk 3,19-20) erzählt. Herodias, die mit Herodes in ungesetzlicher Ehe lebte, hatte dem unbequemen Mahner seinen Protest nicht verziehen. Die Enthauptung, eine von den Römern übernommene Todesart, galt bei den Juden als die schimpflichste aller Strafen (von der Kreuzigung abgesehen, die keine jüdische Strafart war). Johannesjünger, die vielleicht Zeugen der Hinrichtung waren, brachten seinen Leichnam der Überlieferung zufolge nach Samaria-Sebaste. Ein Fest der Enthauptung des Johannes ist in der Ostkirche seit dem 4., im Westen seit dem 5. Jahrhundert bezeugt.
Das Gedenken wurde ursprünglich zur Erinnerung an die Weihe der Grabeskirche in Samaria-Sebaste gefeiert, wohin die Johannesjünger den Leichnam des Johannes gebracht haben sollen.
Bernardini Luini (um 1483 - 1532): Der Henker des JohannesJoachim Schäfer - heiligenlexikon.de
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