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Der Heilige

Johannes von Capestrano,

Ordensmann, Priester, Wanderprediger

* 24. Juni 1386 in Capestrano in den Abruzzen in Italien
† 23. Oktober 1456 in Ilok, damals Ungarn, heute in Kroatien

... aus ihrem Leben!

Über den Apostel Simon, auch mit den Beinamen Kananäus und Zelot, ist wenig Sicheres bekannt (vgl. Mt 10,4; Mk 3,18; Apg 1,13). Wahrscheinlich war er ursprünglich Mitglied der Zeloten, die zur Zeit Jesu gewaltsam einen Umsturz herbeiführen wollten. Als Apostel wirkte er wohl zunächst in Ägypten und später »jenseits des Euphrats«; er starb in Armenien gemeinsam mit Judas als Märtyrer. Judas Thaddäus wird in den unterschiedlichen Namenslisten der Apostel an zehnter Stelle geführt (Mk 3,18; Mt 10,3; Lk 6,16) und im Johannesevangelium »Judas – nicht der Iskariot« genannt (Joh 14,22). Er wird meist zusammen mit Simon erwähnt und erlitt zusammen mit ihm das Martyrium.


Legenden oder Worte der Heiligen

Johannes als Retter des Abendlandes "Die Ungarn riefen Capistranus, damit er in der Nähe der Gefahr und Not die Gemüter aufrichte. In Ungarn war er beinahe ein Jahr unermüdet tätig, um in Predigten und Briefen zur Verteidigung der Christenheit aufzufordern; er war Ratgeber des päpstlichen Legaten, feuerte das Volk zum Kampfe an, sammelte Soldaten, bewirkte Eintracht unter den Führern, ward zu Rate gezogen bei Entwerfung des Kriegsplanes und der Wahl des Feldherrn, sandte Boten und Briefe nach allen Seiten, war sozusagen die Seele der ganzen Bewegung zum Kampfe. Der Zug wurde 1456 eröffnet; zu Peterwardstein (das heutige Petrovaradin, Ortsteil von Novi Sad in Serbien) traf Capistranus zusammen mit Johannes Corvinus (Hunyades), der schon mehrere glänzende Siege über die Türken erfochten hatte. Diese beiden Johannes sind es, denen die Christenheit den Sieg über die Türken bei Belgrad (22. Juli 1456) und die Rettung aus größter Gefahr zu verdanken hat. Bereits war das christliche Heer zum Weichen gebracht, als Capistranus selbst an der Stelle des heißesten Kampfes in seiner gläubigen Zuversicht, daß die Christen siegen müßten, mit dem Crucifix in der Hand gegen die andringenden Türken hervorrückte und rufend und winkend die bereits weichenden Soldaten zu erneuertem Kampfe und so zum Siege fortriß. Ein Augenzeuge berichtet von ihm in jenem Kriege: omnium cruce signatorum rector, judex, dux, capitaneus et imperator erat (allen war er im Zeichen des Kreuzes Leiter, Richter, Führer, Hauptmann und Feldherr); Juden, Schismatiker, Häretiker, alle wußte er in dieser Zeit der Gefahr gegen die Türken zu vereinigen. Bald nach diesem Siege starb der Feldherr Johannes Corvinus (11. August 1456) in den Armen des Heiligen." Aus: Wetzer und Welte's Kirchenlexikon, 6. Band Freiburg im Breisgau, 2. Aufl. 1889, Spalte 1609f


Lesung aus dem Schott


Eph 2,19-22
Evangelium aus dem Schott


Lk 6,12-19

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... Ja, mir geschehe, wie Du es gesagt.

Seit ich nicht mehr mich selbst suche, führe ich das glücklichste Leben, das es geben kann.

Zitat von der Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.