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Der Heilige

Willibald von Eichstätt,

erster Bischof von Eichstätt, Glaubensbote in Deutschland

* 22. Oktober um 700 in Wessex in England
† 7. Juli 787 oder 7. Juli 789 in Eichstätt in Bayern

… aus ihrem Leben!

Willibald hatte ein ungewöhnlich hartes Leben. Er stammte aus einer vornehmen angelsächsischen Familie, war ein Bruder des hl. Wunibald und der hl. Walburga, ein Verwandter des hl. Bonifatius. Die Eltern brachten das Kind schon früh in ein Kloster, aber mit zwanzig Jahren begann er (seit 720) ein ruheloses Pilgerleben zu führen. Er kam nach Rom, betete dann am Heiligen Grab in Jerusalem und den anderen heiligen Stätten Palästinas und kehrte über Konstantinopel nach Italien zurück. 730-739 lebte er im Kloster Monte Cassino, ohne jedoch dort Gelübde abzulegen. Papst Gregor III. sandte ihn in die Mission nach Deutschland, wo der hl. Bonifatius auf ihn wartete. Dieser weihte ihn zum Priester und 741 zum ersten Bischof von Eichstätt. Willibald missionierte im Gebiet Bayern, Alemannen und Franken. Zusammen mit Wunibald gründete er 752 das Doppelkloster Heidenheim. Er starb am 7. Juli 787.

Quelle erzabtei-beuron.de


Lukas Cranach der Ältere: Willibald mit Walburga, verehrt vom Eichstätter Fürstbischof Gabriel von Eyb (links unten)
Joachim Schäfer - heiligenlexikon.de

Legenden oder Worte der Heiligen

Im Wald nahe Attenfeld bei Neuburg an der Donau machten der Überlieferung nach Willibald und seine Gefährten im Rahmen einer Pilgerreise Rast, wobei das Pferd des Heiligen mit seinen Hufen Löcher in dem Felsgestein neben einer dann dort errichteten Kapelle hinterlassen habe. Dem darin nie versiegenden Wasser wird große Heilkraft zugeschrieben, im 15. Jahrhundert ist eine Holzkapelle nachgewiesen, heute steht dort eine Kapelle aus Stein.


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Seit ich nicht mehr mich selbst suche, führe ich das glücklichste Leben, das es geben kann.

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Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.