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Der Heilige

Petrus,

Apostel, Märtyrer (?)

* um 1 in Bethsaida, heute der Hügel Et-Tell bei Ad Dardara in Syrien, oder in Kafarnaum, heute abgegangener Ort am See Gennesaret in Israel
† um 64 (?) in Rom (?) Übersicht: Leben - Bedeutung -

… aus ihrem Leben!

Nicht der Todestag der beiden Apostel wird heute gefeiert, sondern die vermutliche Übertragung ihrer Reliquien in die Katakombe an der Via Appia, nahe bei der heutigen Kirche San Sebastiano. Das heutige Fest wird zum ersten Mal im römischen Staatskalender von 354 erwähnt. Simon, Bruder des Andreas, stammte aus Betsaida in Galiläa, war verheiratet, von Beruf Fischer. Das war alles sehr normal und ge­wöhnlich, bis eines Tages Jesus von Nazaret diesen Fischer in seine Nachfolge und seinen Dienst berief. Er gab ihm den Namen Kephas = „Fels“ (woraus lat. Petrus wurde). In diesem Namen ist die künftige Sendung des Petrus ausgesprochen (vgl. Mt 16, 13-20). Petrus wird in allen Apostelverzeichnissen als Erster genannt. Nach dem Weggang Jesu übernahm er die Führung der Gemeinde in Jerusalem. Er nahm auch den ersten Heiden in die Kirche auf (Apg 10, 11). Sein Aufenthalt in Rom und sein Märtyrertod unter Kaiser Nero (zw. 64 und 67) können als historisch gesichert gelten.

Quelle: evangeliumtagfuertag.org

Simon, »Sohn des Jona« (Mt 16,17), stammte aus Betsaida, war verheiratet und von Beruf Fischer. Er wurde von seinem Bruder Andreas zu Jesus geführt. Mit Jakobus dem Älteren und Johannes gehört er zu den Aposteln, die Jesus besonders nahestanden (Verklärung, Getsemani). Er bekennt Jesus als »Christus, Sohn des lebendigen Gottes« (Mt 16,16), will aber auch Jesus von seinem Leidensweg abbringen und handelt sich damit von ihm die Rüge »du Satan« ein (Mk 8,30). Im Rahmen der Passion leugnet er, Jesus zu kennen. Die Evangelien zeichnen Simon als Haupt der Apostelgruppe, was u. a. durch seine Rolle als Wortführer und in seinem Beinamen Kephas – Pétros zum Ausdruck kommt. Er ist einer der Hauptzeugen der Auferstehung Jesu. Petrus wirkt zunächst in Jerusalem, predigt öffentlich (Pfingstwunder), heilt Kranke und muss sich vor dem Hohen Rat verantworten. Nach dem Apostelkonzil in Jerusalem (Apg 15,7–11) hält er sich in Antiochien auf, wo es zum Streit mit Paulus um die gleichberechtigte Lebensweise von Judenchristen und Heidenchristen kommt (Gal 2,11–21). Über das weitere Schicksal des Petrus sagt das Neue Testament nichts; die Tradition berichtet von seinem Martyrium um 64/67 in Rom unter Nero im Zirkus des Caligula, wo über seinem Grab später die Basilika St. Peter gebaut wird.

Quelle: maria-laach.de


Fragment eines Freskos, 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, Reverenda Fabbrica di San Pietro in den Vatikanischen Museen
Joachim Schäfer, www.heiligenlexikon.de

Legenden oder Worte der Heiligen


Lesung aus dem Schott


Apg 3,1-10; Gal 1,11-20
Evangelium aus dem Schott


Joh 21,1.15-20

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… Ja, mir geschehe, wie Du es gesagt.

Seit ich nicht mehr mich selbst suche, führe ich das glücklichste Leben, das es geben kann.

Zitat von der Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.