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Der Heilige

Johannes der Täufer,

Prophet, Täufer Jesu, Märtyrer

* 24. Juni um 5 v. Chr. (?) 1 in Ein Kerem bei Jerusalem (?) in Israel
† 29. August nach 29 in der Burg Machaerus in Jordanien oder in Tiberias in Galiläa in Israel

… aus ihrem Leben!

Johannes der Täufer ist außer Maria der einzige Heilige, dessen leibliche Geburt in der Liturgie gefeiert wird, und zwar seit dem 5. Jahrhundert am 24. Juni, sechs Monate vor der Geburt Jesu. Aus dem Bericht des Lukasevangeliums (Lk 1) wird entnommen, dass Johannes schon vor seiner Geburt geheiligt wurde, als Maria zu Elisabet kam. Die ungewöhnlichen Ereignisse bei seiner Geburt weisen auf die Bedeutung des Johannes in der Heilsgeschichte hin. Er steht an der Schwelle vom Ersten zum Neuen Bund; er war dazu berufen, durch seine Predigt von der Gottesherrschaft und seinen Ruf zur Umkehr das Volk auf das Kommen Jesu vorzubereiten. Jesus selbst empfing von ihm die Bußtaufe. Die ersten Jünger Jesu kamen aus dem Kreis der Johannesjünger. Johannes selbst verstand sich als den Rufer in der Wüste, den Vorläufer des Größeren, der nach ihm kommen sollte. Jesus aber nennt ihn den Größten unter allen Menschen, gleichsam den wieder gekommenen Elija (Mt 11, 8.11.14).

Quelle: erzabtei-beuron.de


Melchior Gafà und Giuseppe Mazzuoli Il Vecchio: Jesu Taufe durch Johannes
Joachim Schäfer, https://www.heiligenlexikon.de, Ökumenisches Heiligenlexikon

Legenden oder Worte der Heiligen

Das Datum des Gedenktages wurde entsprechend der Angaben des Lukasevangeliums (1, 26. 38) im Westen vom liturgischen Datum der Geburt Jesu her errechnet: drei Monate nach Mariä Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten. So ergab sich das (antike) Datum der Sommersonnenwende, der 24. Juni als längster Tag des Jahres und altes keltisches Sonnenwendfest - Tag des Sieges der Sonne und des Lichtes über Dunkelheit und Tod; dies war begründet auch in Johannes' Hinweis auf JesusJener muss größer werden, ich aber geringer. (Johannesevangelium 3, 30) Der Termin ist erstmals in einem afrikanischen Schriftstück Ende des 4. Jahrhunderts, dann durch Augustinus für Afrika - also die römische Provinz Africa proconsularis - bezeugt und mit der Sonnwende in Verbindung gebracht. Gregor von Tours kannte für Gallien einen Tauftermin an einem Fest zum Gedenken an Johannes' Leiden, wobei der 24. Juni oder der 29. August gemeint sein können.


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