Vitus (Veit), h1>
Märtyrer, Nothelfer
* in Mazara, heute Mazara del Vallo auf Sizilien in Italien
†um 304 nahe Santa Cecilia bei Eboli in Italien
… aus ihrem Leben!
Über sein Leben ist wenig Sicheres bekannt. Er stammte aus Sizilien und erlitt das Martyrium in der diokletianischen Verfolgung (um 304). Der Legende zufolge wurde er in einen Kessel mit siedendem Öl geworfen. Seine Verehrung ist seit Ende des 5. Jahrhunderts bezeugt. Die Reliquien wurden 836 nach dem Kloster Korvey an der Weser übertragen. Von dort verbreitete sich sein Kult im ganzen deutschen Sprachgebiet. Im 14. Jahrhundert kam ein Teil seiner Reliquien nach Prag, wo im 10. Jahrhundert zu seiner Ehre der Veitsdom erbaut worden war.
Quelle: erzabtei-beuron.de
Anton Wenzeslaus Haffner: Veit wird im Ölkessel gemartert, 1685, Vituskirche EllwangenJoachim Schäfer, www.heiligenlexikon.de
Legenden oder Worte der Heiligen
Patron von Niedersachsen, Sachsen, Böhmen, Pommern, Rügen und Sizilien, von Prag, Corvey, Höxter, Mönchengladbach, Ellwangen, Veitshöchheim bei Würzburg, Burladingen bei Reutlingen, Krems in Niederösterreich, St. Veit an der Glan in Kärnten, Mazara del Vallo auf Sizilien, Montalto delle Marche bei Ascoli Piceno, Polignano a Mare bei Bari, Albano di Lucania bei Potenza und 74 weiteren Orten in Italien, Rijeka (früher auf Deutsch auch St. Veit am Flaum
) in Kroatien; der Jugendlichen und Epileptiker, der Gastwirte, Apotheker, Winzer, Tänzer, Schauspieler, Bierbrauer, Küfer, Bergleute, Kupferschmiede und Landsknechte; der Stummen und Tauben; der Haustiere; für Keuschheit, gute Saat und gute Ernte; gegen Besessenheit, Aufregung, Hysterie, Hunde- und Schlangenbiss; gegen Krämpfe, Tollwut und Epilepsie (Veitstanz
), bettnässende Kinder, Augen- und Ohrenleiden, Unwetter, Blitz und Feuersgefahr, Unfruchtbarkeit.
Quelle: Heiligenlexikon





