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Die Heilige

Hedwig von Schlesien,

Herzogin von Schlesien, Ordensfrau

* 1173 (?) auf Burg Andechs am Ammersee in Bayern
† 15. (?) Oktober 1243 in Trebnitz, heute Trzebnica in Polen

... aus ihrem Leben!

Hedwig, die Herzogin von Schlesien, stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs-Meran; sie war eine Tante der hl. Elisabeth von Thüringen. Geboren 1174, wurde sie dreizehnjährig mit dem Herzog Heinrich I. „dem Bärtigen“ von Schlesien vermählt. Ihr Leben war nicht rosig. Über ihre Familie und ihre heimatliche Burg Andechs kamen schreckliche Nachrichten zu ihr. In ihrer eigenen schlesischen Familie herrschte blutiger Streit. Hedwig begriff: „Man muss Gegensätze durch Gegensätze heilen“: den Hass durch die Liebe, die Schuld durch Sühne. So wurde Hedwig zur Büßerin, die buchstäblich mit nackten Füßen - auch im Winter - auf dem Boden der Wirklichkeit stand. In ihrer Askese ging sie bis an die Grenze der Selbstzerstörung. Dennoch war sie eine liebende Gattin, Mutter von sieben Kindern. Sie regierte durch ihren Rat und ihr Gebet; sie diente mit großer Zuneigung den Armen und den Kranken. In Menschen und Dingen ehrte sie den anwesenden Gott. Nach dem Tod ihres Gatten 1238 zog sie sich in das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz bei Breslau zurück, wo sie streng nach der Regel lebte, ohne jedoch Profess abzulegen. Sie starb am 15. Oktober 1243.

Quelle: erzabtei-beuron.de


Buchmalerei: Hedwig mit ihrem Mann Heinrich I. und den Kindern Gertrud - später Äbtissin von Trebnitz -, Agnes, Sophia, Konrad der Lockige, Heinrich - später als Heinrich II. der Fromme Princeps von Polen - und Bolesław
Joachim Schäfer, www.heiligenlexikon.de

Legenden oder Worte der Heiligen

Die polnischen katholischen Bischöfe würdigten Hedwig 1965:

Sie ist im 13. Jahrhundert die größte Wohltäterin des polnischen Volkes in den damaligen Westgebieten des Piastenpolens, in Schlesien, geworden. Es steht historisch ziemlich fest, dass sie, um dem polnischen einfachen Volk dienen zu können, sogar die polnische Sprache lernte. … Man sieht sie allgemein – von einigen nationalistischen Fanatikern abgesehen – als den besten Ausdruck eines christlichen Brückenbauers zwischen Polen und Deutschland an -, wobei wir uns freuen, auch auf deutscher Seite recht oft dieselbe Meinung zu hören.


Lesung aus dem Schott


Gal 6,7b-10
Evangelium aus dem Schott


Mk 10,42-45

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Seit ich nicht mehr mich selbst suche, führe ich das glücklichste Leben, das es geben kann.

Zitat von der Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.