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Der Heilige

Matthias,

Apostel, Märtyrer

* in Betlehem (?) in Palästina
† 63 (?) in Äthiopien (?)

… aus ihrem Leben!

Matthias war ein Jünger Jesu. Das war die Bedingung, dass er nach dem Verrat und Tod des Judas Iskariot durch Losentscheid als Ersatz in die Schar der »Zwölf« aufgenommen werden konnte gemäß dem Wort des Petrus: »Es ist also nötig, dass einer von den Männern, die mit uns die ganze Zeit zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde – einer von diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein« (Apg 1,21f.; zur Wahl selbst vgl. Apg1,15–26). Über das Wirken und den Tod des Heiligen gibt es unterschiedliche Überlieferungen. Seine Gebeine wurden im Auftrag der Kaiserin Helena vom Bischof Agritius nach Trier gebracht, wo sie in der Basilika der Benediktinerabtei St. Matthias verehrt werden. Sein Grab, das einzige Apostelgrab in Deutschland, ist bis heute Ziel vieler Wallfahrten.


Matthias (rechts) mit dem Propheten Daniel, Petites Heures des Johannes von Berry
Joachim Schäfer, www.heiligenlexikon.de

Legenden oder Worte der Heiligen


Lesung aus dem Schott


Apg 1,15-17.20ac-26
Evangelium aus dem Schott

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!

Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.

Gottvater, Christus und der Heilige Geist verheissen Ignatius von Loyola Hilfe bei der Sendung des Jesuitenordens.
Gott Liebe gilt uns, bringt Frucht und gibt uns Hilfe.
Gemälde: Die Sendung des Jesuitenordens, Ingolstadt, Studienseminar Canisiuskonvikt

Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

Dies trage ich euch auf: Liebt einander!



Joh 15,9-17

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… Ja, mir geschehe, wie Du es gesagt.

Seit ich nicht mehr mich selbst suche, führe ich das glücklichste Leben, das es geben kann.

Zitat von der Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.