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Der Heilige

Der Heilige Bernhardin von Siena, Ordensmann, Volksprediger

* 8. (?) September 1380 in Massa Marittima in Italien
† 20. Mai 1444 in L'Aquila in den Abruzzen in Italien

… aus ihrem Leben!


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Clemens August Graf von Galen, der »Löwe von Münster«, wurde 1878 auf Burg Dinklage geboren. Schon in jungen Jahren fiel er durch sein eigenständiges Denken, sein selbstbewusstes Auftreten und seine Unbeugsamkeit auf. 1904 zum Priester geweiht, war er von 1906–1929 als Großstadtseelsorger in Berlin tätig. In dieser Zeit äußerte er mehrfach Skepsis gegenüber der modernen Gesellschaftsordnung und kritisierte auch die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik. Politisch aktiv war er im konservativen Flügel des Zentrums. Er übernahm schließlich eine Pfarrei in Münster und wurde dort 1933 Bischof. Als solcher verurteilte er öffentlich die kirchenfeindliche Politik der NSDAP und forderte ein offensives Vorgehen der Kirche gegen den Nationalsozialismus. 1934 förderte er die Verbreitung der »Studien zum Mythos des 20. Jahrhunderts«, die sich gegen die NS-Ideologie richteten. Er engagierte sich im Widerstand mit verschiedenen Protestaktionen und sorgte u. a. für die rasche Verbreitung der Enzyklika »Mit brennender Sorge«, die den Nationalsozialismus scharf verurteilte. 1941 hielt von Galen drei Predigten, in denen er die Beschlagnahmung von Kirchengut und die Euthanasiemaßnahmen der Nationalsozialisten anprangerte. Sie wurden als Kopien in ganz Deutschland verbreitet. Der Bischof von Münster ging noch einen Schritt weiter und stellte Strafanträge wegen Mordes. Die sogenannte T4-Aktion zur Tötung »unwerten Lebens« wurde eingestellt. Nach Kriegsende trat er ebenso unerschrocken gegen Übergriffe der Besatzungsmächte auf. Er wandte sich gegen die These einer deutschen Kollektivschuld und bemühte sich um den Aufbau einer neuen Gesellschaft. Wenige Wochen vor seinem Tod wurde er von Papst Pius XII. zum Kardinal ernannt. Er starb am 22. März 1946 in Münster.

Quelle: maria-laach.de



In seiner Predigt vom 3. August 1941 prangert von Galen die Euthanasie, d. h. die Ermordung von Geisteskranken an:
Man urteilt: Sie können nicht mehr Güter produzieren, sie sind wie eine alte Maschine, die nicht mehr läuft, sie sind wie ein altes Pferd, das unheilbar lahm geworden ist, sie sind wie eine Kuh, die keine Milch mehr gibt. Was tut man mit solch alter Maschine? Sie wird verschrottet. Was tut man mit einem lahmen Pferd, mit solch einem unproduktiven Stück Vieh? Nein, ich will den Vergleich nicht bis zu Ende führen …
Wenn man den Grundsatz aufstellt und anwendet, dass man den unproduktiven Mitmenschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden! Wenn man die unproduktiven Mitmenschen töten darf, dann wehe den Invaliden, die im Produktionsprozess ihre Kraft, ihre gesunden Knochen eingesetzt, geopfert und eingebüsst haben! Wenn man die unproduktiven Mitmenschen gewaltsam beseitigen darf, dann wehe unseren braven Soldaten, die als schwer Kriegsverletzte, als Krüppel, als zurückkehren.
Wenn einmal zugegeben wird, dass Menschen das Recht haben, unproduktive Mitmenschen zu töten, und wenn es jetzt zunächst auch nur arme, wehrlose Geisteskranke trifft, dann ist grundsätzlich der Mord an allen unproduktiven Menschen, also an den unheilbar Kranken, den arbeitsunfähigen Krüppeln, den Invaliden der Arbeit und des Krieges, dann ist der Mord an uns allen, wenn wir alt und altersschwach und damit unproduktiv werden, freigegeben. …
Dann ist keiner von uns seines Lebens mehr sicher. Irgendeine Kommission kann ihn auf die Liste der Unproduktiven setzen, die nach ihrem Urteil lebensunwert geworden sind. …
Wehe den Menschen, wehe unserem deutschen Volk, wenn das heilige Gottesgebot: Du sollst nicht töten!, das der Herr unter Donner und Blitz auf Sinai verkündet hat, das Gott unser Schöpfer von Anfang an in das Gewissen der Menschen geschrieben hat, nicht nur übertreten wird, sondern wenn diese Übertretung sogar geduldet und ungestraft ausgeübt wird!

Quelle: http://www.galen-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4&Itemid=18

Zitate von Clemens August Graf von Galen

 Von Galens Predigt vom 20. Juli 1941

Die Gerechtigkeit ist das einzig tragfeste Fundament aller Staatswesen! Das Recht auf Leben, auf Unverletzlichkeit, auf Freiheit ist ein unentbehrlicher Teil jeder sittlichen Gemeinschaftsordnung. … Der Staat, der … die Bestrafung Unschuldiger zulässt oder veranlasst, untergräbt seine eigene Autorität und die Achtung vor seiner Hoheit in den Gewissen der Staatsbürger.

Quelle: http://www.galen-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8&Iamp;temid=12

zusammengestellt von Abt em. Dr. Emmeram Kränkl OSB,
Benediktinerabtei Schäftlarn,
für die Katholische SonntagsZeitung


Heilige und Namenspatrone sind Teil der unsichbaren Welt

Gebet zur Mutter von der immerwährenden Hilfe
Weihegebet an die Heiligste Dreifaltigkeit durch Maria
Novene zu Maria der Knotenlöserin

Siehe, ich bin eine Magd des Herrn

… Ja, mir geschehe, wie Du es gesagt.

Seit ich nicht mehr mich selbst suche, führe ich das glücklichste Leben, das es geben kann.

Zitat von der Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.