Christina von Stommeln, h1>
Begine, Mystikerin
* 24. Juli (?) 1242 in Stommeln bei Köln in Nordrhein-Westfalen
† 6. November 1312 in Stommeln bei Köln in Nordrhein-Westfalen
... aus ihrem Leben!
Die Bauerntochter Christine hatte schon als Kind Visionen von Christus, im Alter von 10 Jahren erlebte sie die ekstatische Verlobung. 1255 ging sie zu den Beginen nach Köln, wurde von diesen aber wegen ihrer dämonischen Versuchungen 1259 zurückgeschickt. In Stommeln lebte sie nun bei ihren Eltern, auch beim Pfarrer und den dortigen Beginen, immer wieder von Erscheinungen und Angriffen von Teufeln gequält und versucht, andererseits mit himmlischen Tröstungen und Gesichten begnadet. Zuverlässig berichtet ist ihre Stigmatisation mit den Wundmalen Christi. Nach einer schweren Blutung 1288 wurden keine übersinnlichen Erlebnisse mehr berichtet.
Ihr Seelenführer, der schwedische Dominikaner Petrus de Dacia, verfasste Christines Lebensgeschichte, die auch den umfangreichen Briefwechsel enthält. Ihre Gebeine wurden im 16. Jahrhundert nach Jülich überführt; im 2 Weltkrieg wurde 1944 die Propsteikirche durch Bomben fast völlig zerstört, der Schrein mit den Reliquien aber blieb unversehrt.
Legenden oder Worte der Heiligen
Olaf Höhnen: Denkmal, 1999, auf dem Hauptplatz gegenüber der Kirche Neu-St.-Martinus in Stommeln




